„Edition Lebenshilfe“ als Sprachrohr für Betroffene von psycho-sozialen Krisen Die Edition, welche 2006 gegründet wurde, setzt bei ihrer psycho-sozialen Buchreihe auf das Stilmittel der einfühlsamen Romanerzählung mit gut recherchierten Hintergrundfakten, die trotz der ungeschönten Wiedergabe der vorliegenden Fakten von einer positiven Grundstimmung getragen werden, die Anstoss für Hoffung und Zuversicht sein kann und soll. Den Anfang der Buchreihe bilden zwei Bücher zur Drogenproblematik in einer Familie. Sie geben die Perspektive einer Mutter bzw. eines Vaters wider, die mit der Drogenabhängigkeit ihrer Tochter konfrontiert werden. Beide Bücher geben tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Eltern und zeichnen ein Stimmungsbild, das von vielen , zumeist schmerzlichen, Gefühlsschwankungen durchzogen ist. Dennoch gelingt es beiden Elternteilen auf sehr unterschiedliche Weise im Reigen ihrer Gefühle wieder Tritt zu fassen. Bei ihrer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit der Drogenproblematik geht es hierbei immer auch um ein Hinterfragen ihrer bisherigen Werthaltung und Lebensanschauung, die sie unweigerliche zur Einnahme einer neuen, hilfreicheren Sichtweise führt. „Botschaften einer Mutter“ und „Bekenntnisse eines Vaters“ gehen in ihrer eigen-tümlichen Charakteristik weit über das Thema Sucht hinaus, so dass sie auch als Lebenshilfe, im etwas weiter gefassten Sinne den gestellten Anforderungen gerecht werden. |