Der Linzer Verlag „Edition Lebenshilfe“ verfolgt die ambitionierte Zielsetzung, Bücher zu psycho-sozialen Themen zu verlegen, die trotz der Schwere der vorliegenden Thematik von einer positiven Grundstimmung getragen sind. Im konkreten Fall der Drogenproblematik in einer Familie sind es die beiden Bücher „Botschaften einer Mutter“ und „Bekenntnisse eines Vaters“, die wiedergeben, wie Eltern durch das ihrer Tochter widerfahrene Schicksal eine persönlichen Krise durchlaufen, die sie wieder enger aneinander schweißt. Gemeinsam sind sie bestrebt, wieder an einem Strang zu ziehen, um diese schwere Situation in ihrem Leben zu meistern. Gleichzeitig tritt bei ihnen ein Gesinnungswandel ein, der sie nun vieles in einem anderen Licht sehen lässt. Hierbei handelt es sich um Aspekte im bisherigen Umgang mit ihrer Tochter aber auch um partnerschaftliche und berufsbezogene Belange.

Beide beginnen die bisherigen Wertigkeiten in ihrem Leben zu verändern. Die Mutter besinnt sich darauf, sich selbst und die vorliegende Situation anzunehmen und trotz oder gerade wegen der Vorkommnisse der letzten Zeit eine bewussteres Leben zu führen. Der Vater erkennt, dass er sich für viel zu lange Zeit fast ausschließlich seiner Arbeit und seiner persönlichen Karriere verschrieben hat. Er rückt von seiner permanenten beruflichen Leistungsorientierung ab und beginnt fortan ein stärkerer Rückhalt für seine Familie zu sein.

Beide Bücher verfolgen die Absicht, auf sehr offene und ehrliche Weise die zum Thema „Drogen in der Familie“ oft errichtete Mauer des Schweigens zu brechen. Sie sind als Begleiter durch eine schwierige Zeit gedacht und wollen Anstoß geben zur Einnahme einer Haltung, die durchaus auch von Hoffnung getragen sein kann.

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Buchtitel Seminarzentrum Gmünd Gerald Simon 02852/51800-14 oder 0664/4495279 oder per Infomail.
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