Mit dem Thema Sucht befindet man sich gegenwärtig am Puls der Zeit. Ins-besondere im Jugendlichenbereich steigt der (Misch-)Konsum von Drogen rapide an. Zweifellos liegt in der Suchtprävention der effektivste Weg, um dieser Ent-wicklung mittel- und langfristig entgegenzuwirken. Diese Maßnahme kommt allerdings für bereits Drogensüchtige und deren Angehörige zu spät. Genau diesen Umstand greifen die Bücher „Botschaften einer Mutter“ und „Bekenntnisse eines Vaters“ der Edition Lebenshilfe aus. Beide Bücher setzten sich mit der Drogenproblematik in einer Familie auseinander und sind als Begleiter durch jene schwere Zeit gedacht, in der betroffene Eltern durch die Suchter-krankung ihres Kindes vor vollendete Tatsachen gestellt werden. In ihrer Darstellung beschönigen beide Bücher nichts, versuchen aber dennoch, das Positive an der vorliegenden Situation herauszustreichen, um dadurch aus der Krise zu helfen. Der Stellenwert der beiden Bücher ist deshalb wohl darin zu sehen, dass sie trotz der Schwere der vorliegenden Situation zur Einnahme einer Haltung anregen, die durchaus auch von Zuversicht und Hoffnung geprägt sein darf. |